Startup-Latenight: Playbrush gewinnt

Die Forbes Startup Academy 2016 fand ihre Krönung im Finale, das am 23. November im Porgy and Bess stattfand. Das letzte Jahr über hatte Forbes Austria über 40 Startups portraitiert – mit Gründern gesprochen, sie besucht und ihre Geschäftsfälle angeschaut. 

Nicht nur waren die Pitches des Forbes Startup Academy Finales gut besucht – viele interessante und detaillierte Fragen kamen von der Jury und aus dem sehr interessierten Publikum, das den Konzertsaal vom Jazzclub Porgy and Bess füllte, obwohl es schon um 16 Uhr los ging. Auf der Bühne auf der man sonst Jazzlegenden erlebt stellten in chronologischer Reihenfolge StoreMe, Playbrush, Meine perfekte WG, FlyingTent und Chillbill ihre Geschäftsideen samt schon eingeheimster Investments, oder Preisen vor, sowie bereits etablierter Strategien und geschäftlicher Partnerschaften, die auf einiges an wirtschaftlicher Power hoffen lassen.

Die Jury kürte Playbrush zum Sieger: Das Startup gewinnt damit einen 6000 € Gewinnscheck von Ford, sowie den Forbes Austria Preis: Christian Nordberg berät im Rahmen des Legal-Pakets. Er ist Rechtsanwalt und Partner bei Hule Bachmayr-Heyda Nordberg und spezialisiert auf Gesellschaftsrecht und Transaktionsberatung. Das Investment-Ready-Paket umfasst die Beratung von Businessangel Werner Wutscher und das Tax-on-Demand-Paket beinhaltet die Beratungsleistung der Steuerexpertin Eva Niehsl.

Paul Varga freut sich sichtlich über den Sieg: „Wir verwenden den Scheck für die Firmenweihnachtsfeier – ein tolles Weihnachtsgeschenk für die harte Arbeit unseres großartigen Teams. Wir haben es sehr genossen, in so einem qualitativ starken Wettbewerberfeld anzutreten – ich habe das Event sehr positiv erlebt.“

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Playbrush Gründer und Startup-Academy Sieger Paul Varga

Die Entscheidung war dabei alles andere als leicht, wie Jurymitglied Christian Nordberg erzählt:  „Die Präsentationen waren sehr gut, die Geschäftsideen sehr spannend. Die Entscheidung fiel uns sehr schwer. Wir haben nach nach fünf Kriterien bewertet:  Skalierbarkeit, Proof of Concept, Löst es ein Problem, Technologielastigkeit und Art und Weise der Präsentation. Es war sehr knapp.“

Anderas Oberascher Marketingmanager von Ford, der ebenfalls Teil der Jury war, fasst zusammen: „Ich fand die Präsentationen durchwegs spannend – deswegen fiel uns auch die Entscheidung sehr schwer. Jede Idee war sehr gut.“

Anton Schilling von Pioneers Discover erzählt, „Ich finde es immer wieder spannend, wie Startups es schaffen in drei bis fünf Minuten einen Geschäftsfall darzustellen. Die Geschäftsideen waren hier sehr breit gestreut – ich persönlich finde B2B Lösungen besonders spannend, natürlich hatte Playbrush, das sich direkt an den Consumer richtet, einen Vorteil – mehr Publicity und einen einfach verständlichen Geschäftsfall, jeder kann etwas damit anfangen.“

Und Heidi Aichinger, Chefredakteurin Forbes Austria schließt ab: „Die Mischung an Startups war sehr gut, die Präsentationen waren professionell und stellenweise auch sehr lustig. Wie im letzten Jahr ist kurzfristig jemand eingesprungen. Wir haben uns über die vielen Besucher gefreut und vor allem auch darüber, wie interessiert und fragefreudig das Publikum war.“

Hier finden Sie weitere Fotos zur Start Up Academy 2016

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