One Belt, One Road

Knapp eine Billion US-$ sollen Prognosen zufolge aus diversen Quellen als Investitionen in eines der größten Infrastrukturprojekte aller Zeiten fließen. Über Schiene und Schiff will sich China dabei mit Asien, Afrika und Europa verbinden.


Dabei beschreibt das „Belt“ im Namen die Neubelebung der Überlandwege entlang der Seidenstraße. Die Seidenstraße war ein Netz an Karawanenstraßen, die China über Zentralasien mit dem Nahen Osten und Europa verband. „Road“ beschreibt hingegen die Meerroute zwischen China, Südostasien, Indien und Afrika.

China will so Handels-, Kapital- und Dienstleistungsflüsse mit den Ländern entlang der verschiedenen Routen erhöhen. Peking erhofft sich, dass alleine der Handel mit Ländern entlang der Wegführung der Belt-and-Road-Initiative über die nächsten zehn Jahre über 2,5 Billionen US-$ betragen könnte.

Insgesamt sind rund 65 Staaten von der Initiative betroffen, die zusammen 29 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts sowie 63 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen.

Zum Gastkommentar von Martin Glatz, Aussenwirtschaft Austria zur neuen Seidenstraße.

print